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03.09.2011
Pinneberg dreht Hitzeschlacht von




Oststeinbeker SV – VfL Pinneberg 2:3 (1:1)

Oststeinbek: Werth – Lasko (83. Afuzi), Topuzovic, König, Jawla – Schulz, Polaske (60. Meier), Mokkadem, Okur (75. Rehr), Pohlmann – Stenzel.
VfL Pinneberg: Steen – Dora, Waseq, Dobirr, Lünstäden – Hellmann, Kaplan, Bahtiyar (53. Badermann/ 87. Barthel) – Eggers, Koster (75. Knottnerus), Reibe.
Tore: 0:1 Eggers (17.), 1:1 Mokkadem (43.), 2:1 Stenzel (50.), 2:2 Reibe (58.), 2:3 Koster (78.)
Schiedsrichter: Nils Riedel (TuS Schwachhausen): souveräne, unauffällige Leistung in einem Spiel, dass allerdings auch kaum Probleme bereitete.
Beste Spieler: Werth, Pohlmann – Lünstäden, Reibe
Zuschauer: 140

Individuelle Fehler auf der einen Seite und ein überragender Kurzarbeiter Sören Badermann auf der anderen Seite waren die entscheidenden Faktoren beim 3:2-Sieg des VfL Pinneberg in Oststeinbek. OSV-Trainer Stefan Kohfahl sprach einigen Spielern seiner Mannschaft nach dem Schlusspfiff sogar die Oberliga-Reife ab: „Das war ein Riesen-Blackout vor dem 2:3. Wenn so etwas noch öfter passiert, sortiere ich den ein oder anderen aus dem Kader noch aus.“ Selbst wenn diese Aussage direkt nach dem Spiel und noch unter Einfluss der Emotionen getätigt wurde, hat sie sowohl einen wahren Kern, als auch eine merkwürdige Wirkung. Sicherlich haben die "Men in Black" viele Schwächen im Defensivbereich, besonders in der Innenverteidigung, gezeigt. Doch ob es das richtige Signal des Trainers ist, seine Spieler öffentlich scharf zu kritisieren, bleibt abzuwarten.

Sein Gegenüber Michael Fischer hatte dagegen allen Grund zur Freude. Dabei war es weniger die Tatsache, drei Punkte geholt zu haben, als die Art und Weise, die den Coach beeindruckte. Von Beginn an agierte der VfL aggressiv in den Zweikämpfen, der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Jan Eggers prüfte mit seinem Distanzschuss aus 24m zum ersten Mal OSV-Keeper Christoph Werth (5.). Oststeinbek fand schwer in die Partie, die gut geordnete Defensive der Gäste sowie die eigene Systemumstellung sorgten dafür, dass der Ball selten länger als drei, vier Kontakte in den eigenen Reihen blieb. Fatih Okur hatte die einzige echte Chance, als er vom linken Strafraumeck am langen Pfosten vorbei zielte (7.). Auf der Gegenseite sorgte besonders Thorben Reibe für Torgefahr. Zuerst scheiterte er mit einem sehenswerten Volleyschuss (12.), kurze Zeit später war er dann verantwortlich für die Gäste-Führung: Sein 30m-Solo gegen vier Oststeinbeker wird erst im Strafraum beendet, Reibe bekommt den Ball allerdings noch einmal vor die Füße, legt klug quer, wo Jan Eggers aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (17.).

Im weiteren Verlauf lag es vor allem an OSV-Schlussmann Werth, dass Pinneberg nicht für die Vorentscheidung sorgen konnte. Mit einem schnellen Pass durch die Schnittstelle war die Abwehr der Gastgeber ausgehebelt, Reibe auf Eggers, der jedoch im Eins-gegen-Eins mit Werth den Kürzeren zog (32.) Chancen im Minutentakt für den VfL, ein zweiter Treffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Reibe lupfte über den Kasten (38.) und Koster schießt alleine vor Werth am Tor vorbei (40.). Praktisch im Gegenzug dribbelt sich Imad Mokaddem auf der linken Seite durch, zieht in den Strafraum und nutzt die kurzzeitige Verwirrung der Pinneberger, in dem er den Ball unter die Latte jagt (43.). „Zur Pause muss das Spiel schon zu Ende sein. Wir müssen hier 3:0 oder 4:0 führen, aber dann steht es zur Pause eben 1:1“, analysierte Fischer. Und es kam noch schlimmer aus seiner Sicht. Kurz nach Wiederanpfiff flankt Alexander Pohlmann scharf in den Strafraum, der Schuss von Fatih Okur wird noch geblockt, doch gegen den Nachschuss von Johann Stenzel ist Steen im VfL-Gehäuse machtlos (50.). Die Mannschaft, die in der ersten Hälfte noch chancenlos schien, lag auf einmal in Führung.

Michael Fischer brachte daraufhin den langzeitverletzten und daher noch angeschlagenen Sören Badermann ins Spiel – und sorgte damit für die Wende. Badermann, der nach einem Bänder- und Kapselriss die gesamte Vorbereitung verpasste, brachte sofort neuen Schwung in die VfL-Offensive. Seine präzise Flanke landete auf dem Kopf von Thorben Reibe, der aus 4m per Kopf zum 2:2 traf (58.). Aus annähernd gleicher Position konnte Pohlmann auf der Gegenseite den Ball nicht im Netz unterbringen, sein Volleyschuss landete in den Händen von Stefan Steen (66.). Das Spiel lebte von seiner Dramatik, der Spannung, aber sicher nicht von herausragendem Kombinationsfußball. So war es charakteristisch, dass eine Standardsituation den Siegtreffer einleitete. Dennis Lünstäden prüfte mit einem Freistoß-Hammer aus gut 35m Christoph Werth (77.). Die anschließende Ecke konnte Oststeinbek nicht klären und dann folgte der Blackout. Badermann setzte sich gegen den lethargischen Christian Meier durch, passt von der Grundlinie in die Mitte und Thomas Koster vollendet aus 2m zum Auswärtssieg. „Was nach dem 2:1 passiert ist, davor ziehe ich meinen Hut. Nach dem Spielverlauf so zurück zu kommen, das ist mehr wert als ein 4:0 zur Pause es gewesen wäre", fand Fischer abschließend lobende Worte.


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