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23.02.2025
Elf gegen Elf ist schöner! von Redakteur

Stefan Knauß




präsentiert:


vs.

USC Paloma – TuS Dassendorf 2:3 (2:0)

USC Paloma: Grundmann – Mandelkau, (74. Spranger), Y.Albrecht (46. Adjei), Blumauer, Ulrich – Niemann, Blunck (74. Lekaj) – Bloecker, Burmeister, Sabah – Treichel (55. L. Albrecht)
TuS Dassendorf: Gruhne – Kleine (46. Büyüksakarya), K. Carolus, Dettmann, Ghubasaryan – Kurt, Möller (90.+1 Akkus)– Graudenz (74. Brüning), Kurczynski (46. Brown), Strömer (90.+3 Franke) - Harnik
Tore: 1:0 Blunck (17.), 2:0 Y. Albrecht (45.), 2:1 Harnik (65. FE), 2:2 Kurt (68.), 2.3 Möller (75.)
Schiedsrichter: Florian Schwarze (MSV Hamburg): Nicht annähernd so schlecht, wie er von beiden Seiten kritisiert wurde. Die erste gelbe Karte gegen Blumauer muss man nicht geben. Die zweite Karte definitiv. Ansonsten sehr resilient gegen permanente lautstarke Kritik.
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot Colin Blumauer Paloma wg. wdhlt. Foulspiel (39.)
Beste Spieler: Niemann - Strömer
Zuschauer:230



Beste Unterhaltung für über 200 Zuschauer, Sonne und geballte Schiedsrichter-Kompetenz an der Außenlinie. Dazu gab es endlich wieder eine gute Bratwurst. Was will man eigentlich mehr? Dassendorfs Stab ließ sich in der Halbzeitpause trotz des 0:2 Rückstands und einem mäßigen Auftritt der eigenen Farben die Wurst schmecken. Nur Sponsor „Cobra Funk“ meinte: Also in Meiendorf ist die Wurst eindeutig besser.“ Geschmackssache. Wie das gesamte Spiel. Oder die Leistung des Schiedsrichters. Der gute Florian Schwarze wurde eigentlich über die gesamte Spielzeit hin lautstark kritisiert. Und ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken. Das hätte auf unser Bewertung schon mal einen absoluten Fleißpunkt gegeben.
Das Spiel begann leidenschaftlich intensiv. Den Trigger merkte man Spieler-Trainer Martin Harnik mehrfach an. Aber Hanno kämpfte sich da vorbildlich raus. Paloma stand fest, arbeitete hart gegen Mann und Ball. Haron Sabah hatte die Chance zur Führung (10.). Links am Strafraum kam er nach Vorarbeit von Blunck frei zum Schuss. Christian Gruhne hielt. Und haute in der Pause später den Spruch des Tages raus: „Irgendwie schade. Gleichzahl (Elf gegen Elf) hätte mehr Bock gemacht.“

Den ersten Treffer erzielte Michael Blunck. Coach Harnik spielte den gefürchteten „Hanno-Rückpass“. Das tat er bereits in Sasel, wo er seinen Mitspieler Erciyes Palo derart in Verlegenheit brachte, dass dieser seinen Gegner foulte und heute gelbgesperrt fehlte. Dieses Mal waren Kerim Carolus und Hendrick Dettmann die Leidtragenden. Blunck erkämpfte sich den Rückpass und ließ Gruhne keine Chance (17.).

Dassendorf versuchte sich in der Offensive. Kristof Kurczynski köpfte nach einer Ecke von Strömer über das Tor. Kurt zog von links ab (25.). Er verfehlte. Ebenso wie der getriggerte Harnik. Nach guten Zuspiel von Okan Kurt schoss er die Kugel aus rund sieben Metern über die Kiste (37.).
Wenig später folgte der besagte „Knackpunkt“ des Spiels. Colin Blumauer, bereits kurz zuvor verwarnt (29.), haute Sven Möller 25 Metern vor dem eigenen Strafraum von der Seite um (39.). Klare gelbe Karte und daher Gelb Rot. Nicht gerade pfiffig, so hin zu gehen, wenn man vorbelastet ist. Auch wenn die erste gelbe Karte zurecht umstritten war. Blume hatte Hanno am eigenen Strafraum gefoult. Nicht wirklich schlimm. Aber Florian Schwarze entschied sich für eine Verwarnung. Sehr zum Unmut der Tauben. Auf und neben dem Platz. Viel Aufregung also. Hüben und drüben. Dassendorfs Trio auf den Trainerstühlen rief ebenso permanent ins Spiel. Mal weniger, mal mehr qualifiziert.
Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Yannick Albrecht. Er schloss eine wunderbare Stafette über Keeper Tjark Grundmann, Blunck und Sabah zum 2:0 ab (47.).

In der Pause fand Hanno die passenden Worte. Fortan besaß Dassendorf gefühlte 80 Prozent Spielbesitz. Die Blauen spielten sich den Ball um den Strafraum herum. Vor allem über rechts. Mit Geduld und Spucke kriegt man den stärksten Gaul auf die Seite, heißt es so in etwa. Len Strömer lief in den Strafraum und wurde gefoult. 'Ein Geschenk für Meister Hanno, der die Kugel zum 1:2 versenkte (65.). Wenig später wurde Kurt von Strömer frei gespielt. Der zog nicht unhaltbar für Grundmann flach auf die Kiste. 2:2 (68.). Am Spielfeldrand wurde zwischen Presse und Schiedsrichtern heiß diskutiert. Behinderte ein Dassendorfer Spieler die Sicht des Keepers oder nicht? Stand er gar im Abseits, bzw. griff aktiv ein? Schwarze entschied sicher auf Tor für Dasse.
Dann folgte die Entscheidung. Ein hoher Pass in den Strafraum von Ghubasaryan. Blöcker patzte an der Kugel. Sven Möller nahm den Ball dankbar auf und lüpfte den Ball zauberhaft über Grundmann ins Tor. Spiel gedreht und Schluss. Mit ganz viel Radau auf beiden Seiten. Aber ohne schlimme Szenen. Eben der ganz normale Trigger am Sonntag. An der Bruckner.



Stimmen:

Martin Harnik (Trainer TuS Dassendorf):
Ich habe es vorhin schon im Kreis gesagt. Ich glaube, es gibt in der Oberliga keinen Verein, keine Mannschaft, die unsere Jungs und mich so triggert wie Paloma. Beginnt mit passiven Dingen wie dem Platz und der frühen Anstoßzeit. Und dann ist es sehr unangenehm hier zu spielen, das ist als Kompliment zu nehmen, weil Paloma immer am Mann ist, sie sind aggressiv, sie geben einen mit, auch mal wenn der Ball nicht in der Nähe ist. Das ist schon ein richtiger Kampf hier zu bestehen. Zum Spielverlauf. Wir haben uns vorgenommen, auch hier wieder dominant aufzutreten. Das ist uns über sehr weite Strecken auch gut gelungen. Aber wir wurden eiskalt von Paloma bestraft, die insgesamt, glaube ich, drei ganz gute Angriffe hatten in der ersten Halbzeit. Das erste Tor leite ich dann mit einem schlechten Pass ein, wo sie das auf der Wiese sehr gut lösen. Das zweite Tor, da sind wir im Zweikampfverhalten nicht ganz so clever. Die gelbrote Karte spielte uns gerade für die zweite Halbzeit extrem in die Karten. Das war sehr unclever von dem Paloma-Spieler, da nach der ersten Gelben so reinzugehen. Das war dann definitiv eine zweite Gelbe. Und dann spielen wir das in der zweiten Halbzeit mit all unser Qualität, Geduld und auch mit der Hilfe von Paloma, gerade beim Elfmeter gut zu Ende. Ich habe in der Halbzeit schon gesagt, wir gehen als Sieger vom Platz. Diese Siege schmecken natürlich noch besser, wenn man das 2:0 noch drehen kann. Ich bin froh über die drei Punkte und froh, dass wir das Spiel hier in dieser Saison hinter uns haben.


Marius Nitsch (Trainer USC Paloma):
Glückwunsch nach Dassendorf und für die lobenenden Eingangsworte. Ich bin Tatsächlich auch sehr zufrieden mit meiner Mannschaft heute. Ich finde, wir haben in der ersten Halbzeit heute ein richtig starkes Spiel gemacht. Haben den Plan super umgesetzt. Es war sehr risikobehaftet, Mann gegen Mann die erste halbe Stunde über den ganzen Platz zu verteidigen. Man hat dann auch gemerkt, dass es sehr kräftezehrend war und wir die Pressinglinie ein bisschen nach hinten verschieben mussten. Weil wir echt Körner gelassen haben und gegen so starke Fussies so wenig zugelassen haben. Gleichzeitig ist das ein großes Kompliment an meine Mannschaft, wie leidenschaftlich und emotional wir verteidigt haben. Wir haben mit Haron Sabah noch zwei Hochkaräter gehabt in der ersten Halbzeit. Der große Knackpunkt aus unser Sicht ist natürlich die GelbRote Karte, die aus diesem Spiel ein komplett anderes Spiel macht. Das wir unseren Plan nicht mehr halten konnten, eins gegen eins zu verteidigen. Dann wird es natürlich brutal laufintensiv. Wir sind viel hinterhergelaufen. Hatten kaum noch Entlastungsmöglichkeiten. Das kann man gegen Dassendorf, die so eine hohe Qualität haben kaum verteidigen. Die erste gelbe Karte passt nicht zur Linie, passt nicht zu dem Spiel, gerade weil er so viel in der ersten Halbzeit hat laufen lassen. Elf gegen Elf hätten wir heute eine Chance gehabt.


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